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christian müller (*1971) aka mod aka cfm aka the taliban from thailand (vgl. badrutsch; ich & die galaxis strøm, s. 767 ff) aka peter `nightmare` paranoia (vgl. k.bautrupp; the other side of doom, s.142 ff): aufgewachsen in der nähe basels und 10 velominuten vor der französischen grenze. glarner und zürcher blut in den adern. für einen auf dem sperrmüll gefundenen plattenspieler werden die erste gekauft: depeche mode. in der sekundarschule intensive beschäftigung mit einer klarinette, einem chemiekasten und sporadisch einem vierspurtonbandgerät. die in dieser zeit entstandene tonbandkasetten-sammlung gilt – zum glück für die nachwelt – als verschollen. gymnasialzeit in biel, auf der deutsch-französischen grenze der schweiz. kontakt mit viel deutscher und etlicher amerikanischer literatur. musikgeschmack wendet sich rockigen eruptionen zu: the doors und living colour, young gods und einstürzende neubauten werden wichtig. punkige nächte erweitern den klanghorizont in richtung verzerrte gitarrentiraden, die frage nach energie beschäftig das hirn immer wieder. studienzeit in bern. klassisch ausbildung als klarinettist und doppelte diplomierung. manch anderer einfluss bestimmt die zeit an der hochschule für musik: konzeptmusik, serialismus, spartenübergreifende arbeiten, improvisation und komposition. konzeptuelle strenge, aleatorik und algorithmische strukturen werden zu markenzeichen im eigenen schaffen. neben single malt whiskeys landen unter anderem erste elektronica-cds, das webern-gesamtwerk und das koch&schützsche schaffen im regal. im nachausbildungsloch mutiert der akustike fahrradfahrer zum elektro-akustischen schuhliebhaber, übt sich in konzeptueller und improvisierter musik jenseits stilistischer einschränkungen. intensive forschungsreisen in die welt der bits und bites eröffnen ihm den einblick in die digitalik und fördern die leidenschaft für asio treiber und andere erotische begebenheiten. er erobert immer mehr spielertum und freiheiten in der musik, konzept und intuition verlagern ihre spannungsfelder ins kleinhirn. iannis xenakis' musik findet grösste beachtung. der schwarzgekleidete quartalsworkaholic initiiert, als musiker und als gastgeber, verschiedene grosse und kleine projekte. elektronische geräte finden immer mehr eine organische verschränkung zum bassklarinettenspiel. zugleich führen ideen, die verschiedene medien beinhalten, zu intensiver zusammenarbeit mit visuellen künstlern, theaterschaffenden und schauspielern. gleichzeitig wächst die sammlung an johnny cash-alben und john butcher-cds sowie die hochachtung für mike patton stetig. ist zur zeit im dissonanzverzeichnis nach w.a.mozart zu finden und wohnt bis anhin immer noch in biel.



mehr: www.christianmueller.me











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